Top 3 Wichtige Konzepte im Zusammenhang mit Sozialisation

Einige der wichtigsten Konzepte im Zusammenhang mit der Sozialisation sind folgende: 1. Antizipatorische Sozialisation 2. Resozialisierung 3. Umgekehrte Sozialisation.

1. Antizipatorische Sozialisation:

Antizipatorische Sozialisation bezieht sich auf den Prozess der Sozialisierung, in dem eine Person auf zukünftige Positionen, Berufe und soziale Beziehungen "probt". Manchmal strebt eine Person danach, zu einer Gruppe zu gehören, bevor sie tatsächlich in die Gruppe eintritt. er kann sich durch vorausschauende Sozialisation vorbereiten.

2. Resozialisierung:

Die Sozialisierung zu einer neuen Rolle oder Position im Leben, die eine dramatische Verschiebung der Einstellungen, Werte, Verhaltensweisen und Erwartungen erfordert, die in der Vergangenheit gelernt wurden, wird als Resozialisierung bezeichnet. Dieser Prozess erfordert das Ablegen früherer Verhaltensmuster und das Akzeptieren neuer Verhaltensweisen als Teil eines Übergangs im eigenen Leben. Die Veränderungen, die Menschen im Erwachsenenalter durchmachen, erfordern normalerweise eine Anpassung an neue Situationen. Die Person muss völlig neue Bedeutungen annehmen, um ihr neues Leben zu verstehen.

Der Prozess der Resozialisierung findet während des gesamten menschlichen Lebenszyklus statt. Beruf, Ehe und Ruhestand sind einige wichtige Ereignisse im Leben, wenn eine Person neue Normen und Werte annehmen muss. Die dramatischste Art der freiwilligen (oder manchmal unfreiwilligen) Neusozialisierung findet in Institutionen wie Streitkräften, Gefängnissen, Konventen und psychiatrischen Anstalten statt.

Menschen, die diese Institutionen betreten, werden ihrem alten Selbst völlig entzogen. Sie müssen in einem streng kontrollierten sozialen Umfeld unter neuen Regeln leben und eine neue Rolle als militärische Person, Gefangene oder psychisch Kranke übernehmen. Goffman (1961) hat diese Situation als "Abtötung des Selbst" bezeichnet.

3. Umgekehrte Sozialisation:

Die umgekehrte Sozialisation bezieht sich auf den Prozess, bei dem Menschen, die normalerweise sozialisiert sind, gleichzeitig ihre Sozialarbeiter sozialisieren. Kinder, die als Objekte der Sozialisation betrachtet werden, fungieren manchmal innerhalb der Familie als Akteure der Sozialisation selbst.

Sie sind oft sehr aktive Sozialarbeiter ihrer Eltern. Manchmal bewirkt ein Baby, dass andere (Mutter, Vater usw.) ihre Verhaltensmuster ändern. Junge Menschen können die Art und Weise beeinflussen, in der sich ihre Eltern (oder andere Erwachsene) kleiden, essen und sogar denken.