Fröbels Kindergartenmethode: Chefmerkmale

Dieser Artikel beleuchtet die drei Hauptmerkmale der Kindergarten-Methode von Fröbel. Dies sind: 1. Selbstaktivität 2. Kreativität 3. soziale Teilhabe.

Merkmale der Kindergartenmethode Nr. 1. Mit Selbstaktivität meinte Fröbel, dass das Kind sich keiner von Eltern oder Lehrern vorgeschlagenen Aktivität hingeben sollte, sondern seine eigenen Impulse und Entscheidungen ausführen sollte. Bildung sei ein Prozess des individuellen Wachstums.

Dieses Wachstum wird durch innere Kräfte im Kind gesteuert. Da das Kind Wahrnehmung und Vernunft hat, kann es sich der Gegenwart Gottes in ihm bewusst werden. Göttlichkeit ist bereits im Kind. Diese Göttlichkeit muss durch spontane Selbstaktivitäten des Kindes offenbart oder manifestiert werden.

Diese Selbstaktivität verbindet die Individualität des Kindes mit dem Geist der Menschheit. Bildung, sagte Fröbel, sollte nicht verschreibungspflichtig, kategorisch sein, sich einmischen, sondern sollte "freie Selbsttätigkeit und Selbstbestimmung des Menschen - das für die Freiheit im Bilde Gottes geschaffene Wesen" ermöglichen.

Selbstaktivität macht den Unterricht leichter und kontinuierlicher. Es erfordert keine künstlichen Techniken. Nach seiner Meinung ist die Selbstaktivität ein Prozess, durch den der Einzelne seine eigene Natur und die phänomenale Natur erkennt und dann die beiden in Einklang bringt. Bei all dem ist das Kind frei und bestimmt seine eigenen Aktivitäten.

Selbstaktivität entsteht aus den eigenen Interessen und wird von der eigenen Kraft getragen. Sie allein kann die Entwicklung des Geistes hervorbringen und das Ziel der Bildung sichern. Es ist daher wichtig, dass alle Unterrichtsprozesse mit den Interessen des Kindes beginnen.

Selbstaktivität manifestiert im Kind den Wunsch, in das umgebende Leben einzutreten, den Wunsch zu helfen, zu entdecken und an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. Das Kind möchte die Verbindung zwischen sich und den Aktivitäten anderer kennen. Fröbel sagte, es gebe keinen Konflikt zwischen Theorie und Praxis und keine Diskrepanz zwischen Beruf und Taten.

Merkmale der Kindergartenmethode Nr. 2 Das zweite Merkmal der Methode von Fröbel ist die Kreativität. Dieses Prinzip ist eng mit der Selbstaktivität verbunden. Kreativität ist der natürliche innere Drang des Kindes. Der Mensch sei von Natur aus ein aktives und dynamisches Wesen. Er ist kein passiver und stiller Beobachter von Ereignissen. Er will etwas tun und muss schaffen.

Fröbel glaubte an den einheitlichen Charakter der menschlichen Natur und ihr harmonisches Wachstum. Kopf, Seele und Hand sind untrennbar. Sie sind voneinander abhängige Teile des Menschen und müssen gemeinsam entwickelt werden. Geist und Seele drücken sich durch körperliche Aktivitäten aus.

Fröbel verurteilte Intellektualismus und Verbalismus. Er plädierte dafür, dass Denken und Handeln Hand in Hand gehen müssen. Gandhiji akzeptierte und entwickelte dieses Bildungsideal.

Merkmale der Kindergartenmethode Nr. 3 Das dritte Merkmal der Methode von Fröbel ist die soziale Teilhabe. Rousseau setzte sich für isolierte und unsoziale Erziehung für Emile ein, aber Fröbel legte großen Wert auf die soziale Beteiligung des Kindes.

Fröbel glaubte, dass Selbstverwirklichung nur möglich ist, indem Selbstaktivität und Selbstaktivität nur dann wirksam und produktiv sind, wenn sie durch soziale Teilhabe entsteht. Der Mensch hat ein soziales Selbst. Der soziale Instinkt ist ein primärer Instinkt des Menschen. Das individuelle Selbst kann nicht ohne soziales Selbst entwickelt werden.

Ein Individuum kann wirklich nur in Gesellschaft anderer Menschen erzogen werden. Das menschliche Leben ist eng mit dem gesellschaftlichen Leben verbunden. Das Zuhause, die Schule, die Kirche, der Staat - alles soziale Einrichtungen und Medien für individuelle Aktivitäten und soziale Kontrollmöglichkeiten. Die Schule, so Fröbel, sei eine Vereinigung für das Kind, in der er auf effektive Weise seine Beziehungen zur Gesellschaft entdeckt.

Es ist ein Mittel zum sozialen Fortschritt und zur individuellen Entwicklung. In der Gesellschaft erhält das Kind die notwendige Nahrung für Entwicklung und soziale Leistungsfähigkeit für ein gesundes Leben. Das Wachstum des Kindes sollte daher in Einklang mit der Einheit und dem Zweck der Menschheit stehen, zu der es gehört.