Unterscheidung zwischen Führung und Management

Unterscheidung zwischen Führung und Management!

Es gibt mehrere Gemeinsamkeiten zwischen Führung und Management, die leicht zu identifizieren sind.

Schmaler - breiter:

Führung ist in mancher Hinsicht ein engeres Konzept als Management und in anderer Hinsicht ein breiteres Konzept als Management.

Es ist ein engeres Konzept in dem Sinne, dass es grundsätzlich mit zwischenmenschlichen und zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun hat und auf diese beschränkt ist, während das Management sich nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Ereignissen, Umweltvariablen, Ressourcen, Dingen und Ideen befasst. Managementaktivitäten und -fähigkeiten sind breiter angelegt und globaler als das Führen und Beeinflussen von Menschen. Auch Führung ist ein wesentliches Element des Managements und insofern eine Untermenge des Managements.

Führung ist ein breiteres Konzept als Management in dem Sinne, dass seine Basis Macht ist, die als Fähigkeit definiert wird, Menschen zu beeinflussen und zu befehlen. Es gibt mehrere Machtgrundlagen, nämlich Wissen, Ressourcen, Charisma, formale Autorität und so weiter. Die Führung hängt von einer oder mehreren dieser Grundlagen ab. Das Management hat jedoch nur eine Basis - nämlich die formale Autorität, das institutionelle Kommando.

Behörde - Macht:

Da Führung auf Macht beruht, neigen Führungskräfte dazu, ihre Macht in personalisierter Weise auszuüben. Einige Anführer können auch pathologisch besessen von Macht sein und zögern nicht, sie uneingeschränkt und unverantwortlich auszuüben.

Im Gegensatz dazu basiert das Management auf einer Autorität, die eine Position innehat und daher unpersönlich ist, mit Verantwortung einhergeht und durch Regeln und ordnungsgemäße Prozesse eingeschränkt wird. Autorität ist im Gegensatz zu anderen Machtformen nicht absolut. Von Führungskräften wird außerdem erwartet, dass sie ihre Autorität auf faire, objektive und unparteiische Weise ausüben.

Straff strukturiert - locker strukturiert:

Führungsstrukturen, Prozesse und Umgebungen sind im Allgemeinen dynamischer, flexibler und offener als im Management. Die Regeln, Rollen und Beziehungen sind tendenziell locker strukturiert. Die Variablen im Führungsumfeld sind komplexer und volatiler als im Management. Das Management ist im Allgemeinen mit einem organisierten, strukturierten Umfeld verbunden. Manager sind an organisatorische Ziele, Ressourcen, Strukturen, Prozesse und Richtlinien gebunden.

Wahlpflicht - selektiv:

In Situationen außerhalb des Managements ergibt sich die Führungsposition einer Person aus der Akzeptanz einer Gruppe von Personen, die sich die Rolle ihrer Wähler und Anhänger einräumen lassen. Ohne die Freude der Anhänger würden die Führer einfach nicht existieren oder verschwinden. Die Position eines Führers ist eine Wahlposition - ob direkt oder indirekt, explizit oder implizit.

Die Managementposition einer Person in einer Gruppe besteht und bleibt unabhängig von der Akzeptanz durch die Mitglieder der Gruppe. Die Position eines Managers ist keine Wahlposition; es ist das Produkt eines Auswahlprozesses. Die Selektoren sind seine Vorgesetzten und nicht seine Gruppe von Untergebenen. Letztere müssen sich an die Autorität des Geschäftsführers halten, unabhängig davon, ob sie ihn annehmen oder ihm gefällt. Sie können ihn selten ausreißen oder verleugnen.

Formell - informell:

Leader-Follower-Beziehungen unterscheiden sich von Manager-Unterordnungsbeziehungen. Führungskräfte identifizieren sich im Allgemeinen mit den Interessen und Bestrebungen ihrer Anhänger. Die Beziehungen werden oft sozial, persönlich und emotional. Der Interaktionsprozess zwischen Führungskräften und zumindest einigen ihrer Anhänger basiert in der Regel auf Gleichheit.

Der Anführer einer Gruppe kann oft als erster unter Gleichgestellten angesehen werden. Auch sind die Beziehungen zwischen den Anführern meistens von Gegenseitigkeit geprägt. Der Einflussprozess zwischen einem Führer und seinen Anhängern ist gegenseitig. Darüber hinaus suchen Anhänger mehr nach psychologischer Unterstützung, Vertrauen und Zufriedenheit als nach monetären oder anderen greifbaren Belohnungen ihres Anführers.

Die Beziehungen zwischen einem Manager und seinen Untergebenen sind eher formal, rational und teilweise unpersönlich. Manager identifizieren sich nicht unbedingt mit den Bestrebungen und Interessen ihrer Untergebenen. Die Frage der Gleichheit zwischen einem Manager und seiner Untergebenengruppe stellt sich nicht.

Der Einflussprozess zwischen einem Manager und seinen Untergebenen ist im Allgemeinen unilateral und hängt stark von der Autorität ab, die in einer Organisation nach unten fließt. Die Untergebenen suchen nach spürbaren Belohnungen wie Empfehlungen für Inkremente / Beförderungen, gute Aufgaben usw. von ihren Vorgesetzten, obwohl solche immateriellen Belohnungen wie Anerkennung von Anerkennung auch wichtig sind.

Formale Ausbildung und Training:

Es gibt viel Forschung und andere Literatur zu Führung und Management. Die formale Ausbildung und Schulung für Führungskräfte ist fast unerheblich und sogar nicht existent, im Gegensatz zu Management, das sich zu einer sehr populären und etwas professionellen Disziplin entwickelt hat. Es gibt überall Programme zur formalen Ausbildung im Management. Natürlich ermöglichen Manager solche Programme den Managern, ihre Führungsfähigkeiten zu entwickeln und zu verbessern.